Wohneigentum ist AltersvorsorgeDie Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung wurden in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt. Dadurch entstehen zwischen dem gewohnten Arbeitseinkommen und der zu erwartenden Rente gravierende Lücken. | ![]() |
Klar ist: Die eigenen vier Wände sind eine hervorragende
Altersvorsorge. Daher fördert der Staat die Eigentumsbildung nach wie
vor durch Wohnungsbauprämie. Planen Sie die Finanzierung Ihrer
Immobilie so, dass Sie beim Eintritt in den Ruhestand schuldenfrei
sind. Dann haben Sie im Alter die gesamte Rente zur freien Verfügung.
Die „eingesparte Miete“ ist dann Ihre private Zusatzrente!
Wie viel Einkommen brauchen Sie im Alter?
Im
Schnitt werden Sie kaum mehr als 64 % des letzten Nettoeinkommens als
Rente erhalten: Geld, das Ihnen heute noch zur Verfügung steht, wird
Ihnen dann fehlen. Dabei brauchen Mieter im Alter wesentlich mehr Geld
für den Lebensunterhalt als Eigentümer. Wir haben die Aufwendungen von
Mietern mit denen von Eigentümern verglichen:
Beispiel
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Miete 650 Euro monatlich, durchschnittliche Mietsteigerung der letzten 10 Jahre 2,87 % jährlich (Quelle: Statistisches Bundesamt)
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Kaufpreis der Immobilie 200.000 Euro, Darlehenszins 6,5 % jährlich (für 30 Jahre fest), Tilgung 1 %, Wertentwicklung der Immobilie 1 %, ab dem 11. Jahr Rückstellungen 1.000 Euro jährlich für Instandsetzungen
Das Ergebnis:
In den ersten Jahren, in denen
Eigentum erworben wurde, zahlt der Wohneigentümer zwar mehr, nach
10 bis 11 Jahren ändert sich das aber. Deutlich mehr freies Einkommen
hat der Eigentümer nach Entschuldung und bei Eintritt in das
Rentenalter! Daher: Wer keine Miete zahlt, hat Reserven für sonstige
Wünsche!

